Für Blaues Kreuz produziert durch:

Medienprojekt Wuppertal

Statements

Ralf Mauelshagen, Blaues Kreuz in Deutschland e. V.

Ralf Mauelshagen

Blaues Kreuz in Deutschland e. V.

"In unserer Ausbildungsreihe für ehrenamtlich Mitarbeitende in der Sucht-Selbsthilfe sprechen wir u. a. über Kinder in von Sucht betroffenen Familien. Als Mitarbeiterteam setzen wir unterstützend einen Film aus den 80ern ein. Wenngleich er inhaltlich klasse ist, wünschte ich mir den Einsatz eines „moderneren“ Films. Meine Recherche blieb jedoch erfolglos, sodass in mir die Idee reifte, selbst einen Spielfilm produzieren zu lassen, der neben dem Einsatz in der ehrenamtlichen Sucht-Selbsthilfe auch für die Präventionsarbeit in Schulen und zur Sensibilisierung von Erziehungs- und Lehrkräften geeignet sein sollte.

Mit der Filmpremiere am 18. Mai 2015 im Cinemaxx Wuppertal und der gleichzeitigen Veröffentlichung des Begleitmaterials zum Einsatz in Schulen werden viereinhalb Jahre seit den ersten Gedanken zu diesem Projekt vergangen sein.

Ich bin dankbar für die Projektförderer, die sich für diesen Film haben begeistern lassen und ihn ermöglicht haben. Die Zusammenarbeit mit dem renommierten Medienprojekt Wuppertal war einfach klasse und unkompliziert. Ich danke allen Mitwirkenden für die Hilfe bei der Umsetzung dieses Projektes und ich wünsche mir von Herzen, dass der Film „Zoey“ vielen Menschen in vielfältiger Weise eine Hilfe sein wird."

Das Blaue Kreuz unterstützt als Suchthilfeverband seit über 130 Jahren suchtgefährdete und suchtkranke Menschen sowie ihre Angehörigen.

Andreas von Höen, Medienprojetk Wuppertal e. V.

Andreas von Hören

Medienprojekt Wuppertal e. V.

"Filme haben eine besondere Möglichkeit, Menschen zu berühren und zur Auseinandersetzung zu bewegen.

Süchte spielen im Leben von jungen Menschen eine besondere Rolle, meistens nicht ihre eigenen, sondern die ihrer Eltern, worunter viele Kinder und Jugendliche leiden. Aus Scham trauen sie sich oft nicht, anderen davon zu erzählen und sich Hilfe zu holen.

Ein Film kann eine Möglichkeit für Gespräche mit und unter Jugendlichen sein, wo Betroffene sich wiedererkennen und bei Nichtbetroffenen Empathie und Solidarität entsteht."

Das Medienprojekt Wuppertal konzipiert und realisiert seit 1992 erfolgreich Modellprojekte aktiver Jugendvideoarbeit unter dem Motto »das bestmögliche Video für das größtmögliche Publikum«.